www.werle.de – Bilder 2003 – (Wanderung zum) Brechhornhaus

Samstag, 25. Oktober 2003

Wie schon im Vorjahr hatte die liebe Georg (S.) für's letzte Oktober Wochenende 2003 eine Herbstwanderung im schönen Tirol organisiert, rauf auf das Brechhornhaus, mit Übernachtung dort, es war eine so große Gruppe geworden daß wir dieses exklusiv für uns alleine hatten

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Früh in der Früh ging's los, die liebe Petra (W.), die Uschi und ich mitnahmen, war dankenswerterweise auch pünktlich 06:45 an der U-Bahn. Fünf vor sieben fuhren wir ab, es war wenig Verkehr, wir kamen sehr zügig voran, waren - ohne zu rasen - bereits um 8:20 in Brixen i.T. (="im Thale") - gut eine halbe Stunde zu früh.
Es war zwar noch bitter kalt aber ich nutzte die Zeit dennoch um ein kleines Frühstück nachzuholen.

Nach und nach trudelten auch die anderen Teilnehmer ein, zuletzt pünktlich um 9°° auch Georg, der Organisator dieses Wochenendes.

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Organisiert war hierbei eine gemeinsame "Herbst"wanderung ; daß uns ein früher Winter-Voreinbruch eine Wanderung durch den Schnee und eine wundervoll-winterliche Schneelandschaft bescheren sollte war zwar nicht geplant, gefiel mir aber noch besser!

Der Wanderweg führt von Brixen hoch bis zum Brechhornhaus, lt. Georg ca. 4 Stunden Gehzeit. Übernachtung im Brechhornhaus inkl. Abendessen und Frühstück (= Halbpension) zu einer Pauschale von 45,- € Die gut 40 Plätze waren alle schnell ausgebucht gewesen.

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Da meine beiden Damen statt den Berg hinaufwandern zu wollen es vorzugen mit der Alpenrosenbahn die Höhen zu "erklimmen" schloß ich mich Georg an. Welcher vorfuhr, einen verschneiten Weg hoch. Wir parkten beim letzten Parkplatz. Und dann warteten wir...

Schließlich fand noch eines der Autos den Weg zu uns, die anderen schafften den Schnee nicht, hatten den vorletzten Parkplatz genommen. Und auch das andere Auto "verhungerte" auf die letzten vielleicht zwanzig Meter - da half alles Anschieben nicht.

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Georg wartete noch auf seine Wanderschuhe, schließlich konnten auch wir aufbrechen, waren die letzten, es war nun bereits 10:20 Uhr.

Martin (Marty ) hatte sich Georg und mir noch angeschlossen, wir drei kamen recht flott voran, hatten einen raschen Schritt. Überholten unterwegs auch ein paar Leute.

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Transportabler Seilbahnmast

Nach dem ersten Drittel des Weges stand ein Lastwagen auf der Straße, dieser war zum Mast einer Lastenseilbahn umfunktioniert, mit welcher die frisch geschlagenen Hölzer hinuntertransportiert wurden.

Und danach war der Weg nicht mehr durch Autospuren eingeebnet, wir stapften durch den hier vielleicht 15 Zentimer hohen Schnee.

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Georg
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Martin
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Der Große Rettenstein
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Glei ham'mer's ei'g'hoid.
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Bald hatten wir auch die Gruppe vor uns erreicht, gemeinsam gingen wir das letzte Stück bis zum Kreuzjochlsee und um diesen herum. Der herrliche Blick entschädigte uns für die gut zwei Stunden flotten Aufstieges.
Kurz danach waren wir eh schon am Ziel dieses netten Spazierganges, dem Brechhornhaus . Und ein Weißbier wartete dort auch schon auf mich, wie nett! 
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Kreuzjochsee
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Brechhornhaus
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Endlich ein Weißbier

Nachdem ich auf der Terasse kurz verweilte und die wunderbare Aussicht von dieser netten Hüttn genoß zeigte den beiden Damen noch den wirklich malerisch anzuschauenden Kreuzjochlsee.

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Ausblick von der Hüttn
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Der Kreuzjochlsee
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Und noch ein Weißbier
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Für die sieben Zwerge und ... na wen wohl... ?

Dann stärkte ich mich mit einem weiteren Weißbier und einer Portion Speckknödel mit Sauerkraut.

Schauten uns dann die netten Zimmer im Brechhornhaus an, vor allen eines sah recht putzig hergerichtet, wie wenn es auf Schneewitchen und die 7 Zwerge warten würde.

Nachdem Uschi und ich unser schönes Doppelzimmer (Nr. 18) bezogen hatten zusammen mit Petra ein wenig rumspaziert, in Richtung der Bergstation der Alpenrosenbahn.

Waren gegen fünf wieder zurück, ich ging dann mit Uschi runter in die Sauna, machte dort insgesamt drei schöne Saunagänge. Und dazwischen ein Weißbier - lecker!

Das Abendessen selbst war reichlich und gut - eine Suppe, Salat, Fleisch und Nudel. Und sogar eine gute Nachspeise.
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Das Dessert auch noch zu schaffen ...
 
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... war schon etwas schwer.
 

Saßen nach dem Essen noch gemütlich rumgesessen, je weniger Leute es dann noch waren umso gemütlicher und lustiger wurde die Runde.
Spazierte später zwischendrin mit Uschi im Schein meiner zum Glück mitgenommenen Taschenlampe an den See, sahen uns die funkelnden Sterne an, so richtig schön romantisch-kitschig!

In der Hütte war der Kreis der Verbliebenen auf nicht viel mehr als einen Tisch geschrumpft. Ich trank noch eine Weißbier, als Uschi ging dann zu Bett noch eines ehe auch ich dann ins Bett ging. Dort wars recht eng, denn wir hatte zwar ein Zweibettzimmer aber die beiden Betten waren getrennt, standen hintereinander, für eine Nacht geht das schon.


Sonntag, 26. Oktober 2003

Wachten gegen acht Uhr auf, gingen um neun runter zum Frühstück. Einige der Leute waren schon wieder am Gehen, wir frühstückten erst mal in aller Ruhe, dann packten wir zusammen.

Deponierten die Rucksäcke in der Hüttn, dann gingen wir wieder hoch zum See, wollten den Gampenkogel raufsteigen. Doch als meine beiden Damen sahen, daß es da tatsächlich bergauf geht zogen sie es vor, lieber auf einer Sitzbank am See die schöne Landschschaft zu geniesen.

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Vorm Brechhornhaus
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Aufstieg zum Gampelkogel, etwas steil
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Welch herrlicher Blick
Ich sauste also alleine weiter, holte dann sogar Martin und zwei weitere Leute ein. Mit Martin dann hochgegangen, dort beim Gipfelkreuz auf die beiden anderen gewartet. Und den herrlichen Rundumblick genossen, soooo schön!
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Am Gipfelkreuz vom Gampenkogl
 
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Wilder Kaiser
 
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Hohe Salve
 
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Beim Abstieg, Martin fotographiert (auch)

Sauste dann mit Martin wieder runter, ging dann zu meinen beiden immer noch faul in der Sonne sitzenden Mädels. Gingen zurück zur Hütte, holten unsere Rücksäcke, dann brachen wir auf, spazierten zur Bergstation der Seilbahn.

Nach einer halben Stunde erreichten wir eine Abzweigung, die den Berg hinab führte. Spontan entschloß ich mich, diesen Weg hinabzuwandern, die Damen unten im T(h)ale wieder zu treffen, die zehn Kilometer sollten in zwei Stunden erledigt sein. Verabschiedete mich von den Mädels, ging los.

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Weiter auf der nun ungeräumten Straße
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Wasserfallweg
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Überquerung eines halb zugefrorenen Baches
 

Nach einer Viertelstunde zweigte dann von der geräumten Straße eine ungeräumt Straße ab, führte auch nicht runter ins (falsche) Tal sondern laut Beschilderung rüber nach Westendorf. Ging also diesen Weg weiter, es gab auch Spuren im Schnee die mir bewiesen, daß ich mit diesem Weg richtig lag. Zehn Minuten später verleiteten mich eben diese Spuren im Schnee dazu, weg von der Straße einen eingeschneiten Wanderweg zu nahmen, den Wasserfallweg. Und das war gut so, dieser schöne Weg führte mich durch den herrlich eingeschneiten Wald an insgesamt vier Wasserfällen vorbei. Das Überqueren dieser zugefrorenen Bäche war zwar etwas kritisch, durch die Wärme des Tages könnte das Eis brüchig geworden sein, schoß es mir durch den Kopf. Aber bei meinem Fliegengewicht ist das ja schließlich weiter kein Problem, oder?

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Schließlich endete der Wasserfallweg auf einer kleinen Straße. Die Fortsetzung des Wanderweges nach Westendorf hätte ich nun ein gutes Stück wieder aufsteigen müssen, bis zur Mittelstation der Seilbahn. In Anbetracht der vorgerückten Zeit und weil auf diesem Weg auch keine Fußspuren im Schnee waren blieb ich dann aber lieber auf der Straße.

Um 16:40 war ich dann an der Talstation der Seilbahn, die gut zwei Stunden Laufen waren (nach dem kleinen, halbstündigen Aufstieg zum Gampenkogel am Vormittag) gerade recht gewesen, dieses schöne Wochenende abzuschließen.

Informationen und Links

Alpengasthof Brechhornhaus
Oberwindau 190, A-6363 Westendorf
Tel.: 0043/664/3807011, Fax: 0043/5332/75222
Ein kleiner Auszug der Preisliste (Stand 25.10.2003):
Weißbier, Cola (je 0,5 l), Schnäpse: 3,- €
Kleines Cola, Sprite (je 0,3 l): 2,- €
Apfelstrudel: 2,50 €. Speckknödel mit Kraut: 5,80 €
Übernachtung mit Halbpension im Bettenlager oder Mehrbettzimmer 44,- €
  im Doppelzimmer mit Dusche und WC 48,- €
Sauna-Pauschale: 8,- €

Alpenrosenbahn: Berg- und Tal-Fahrt: 12,60 € (Berg-Fahrt alleine ca. 10,- €, Stand 2003)
Öffnungszeiten etc. unter www.seilbahnen.at/sommer/bergsommer03/bergundseilbahnen/tirol/westendorf/alpenrosenbahn01
Westendorf generell: www.westendorf.at


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