www.werle.de ► Fernreisen ► Sri Lanka 2004 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Zwei Wochen Urlaub Anfang März im äußerst vielseitigen Sri Lanka: | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Anflug-SamstagMein 9½ stündiger Flug von Frankfurt nach Colombo verlief ruhig. Kam
auch mit meinem Nachbarn ins Gespräch (einem 50jährigem Sri Lanker, seit 30
Jahren in der Schweiz, Genf, eigenes Haus nebenan in Frankreich und natürlich
auch in Sri Lanka, zu welchem er für eine Woche hinflog, "Dinge regeln") |
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Ankunfts-Sonntag
Und nun war es soweit, ich war in Sri Lanka.
Entzog mich der eh noch auszuhaltenden Hitze in der Ankunftshalle, nach
einem gemütlichen ... Wasser (ein Bier wäre mir viel lieber gewesen, das gab's hier aber nicht).
Dann von einem TukTuk (für 400 Rupies/ 3,50 Euro)
die gute Viertelstunde nach Negombo bringen lassen. Der
Quartiervorschlag des Fahrers, das Sea View Cottage gefiel mir
zunächst, die 1.500 R. (12,50 Euro) für das Schönste aber der eh nur drei
Zimmer (mit Vorraum und eigenem Strandzugang) erschienen mir ebenfalls ok.
Beim späteren ersten Erkundungsspaziergang dann
aber erkennen müssen, dass das wohl zu teuer ist, ein Zimmer in einem Hotel(!) in
Catamaran Beach Hotel hätte nur 1,045 R (9,- Euro) gekostet!
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Spazierte nach einer schönen Stärkung mit Suppe und Chefsalat weiter herum, dann auf ein Bier in einem Hotel (dem Sunset View Hotel) niedergelassen. Hatte mit der lieben Uschi mehrere SMS ausgetauscht, sie dann auch von einem Serviceoffice angerufen (pro Minute erschwingliche 30R/-,25ct) eine knappe Viertelstunde geratscht.
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Erneut eine kleine Runde erneut ein Bierchen, hier
zum erstenmal Urlaubstagebuch geschrieben. Dann wieder rumspaziert, ein
gutes TukTuk mit einem netten Fahrer (Ravi) für
eine Fahrt nach Kandy klargemacht
(für 2.000 R./ 17,- Euro bzw 2500 R./ 21,50 Euro mit einen Stop beim Elefantenwaisenhaus).
Mal sehen was ich mache. Dann nach einem weiteren Bier zum schönen Sonnenuntergang im Sunset Beach
Hotel
| Später mit meinem Vermieter dem Mr. Ashari Seneviratne unterhalten. Er hatte viele Tipps für Sri Lanka, die er auch gerne weitergibt, empfahl unter anderem die Rundreise per Wagen mit Chauffeur. Ging dann (auch auf seinen Tipp hin) die Straße weiter hinter, am Browns Beach Hotel vorbei, der Kurve folgend bis hinter zum Topaz Hotel, auch am dem vorbei dann war ich beim Restaurant Fisch&Lobster im Oasis Beach Resort. Dort wars zwar schon leer, ich fast der einzige Gast. Ich suchte mir von der Karte auf gut Glück ein Gericht aus, das übrigens die Nummer meiner Lieblings-. und Glückszahl 23 hat. Was sich als das Nationalgericht von Sri Lanks entpuppte. Und das Essen war vorzüglich! (Und nicht mal teuer: Salat 85 R (73 ct), das Nationalgericht 180 R (1,54 Euro). Und das Bier auch nur 90R)Anschließend, es war schon 22:30, zu Fuß heimspaziert, zog sich dann doch etwas, die Strasse war auch schon menschenleer. Mit einem Bier ins Bett geflackt, wollte noch im Reiseführer Pläne schmieden, dann aber ... eingeschlafen - mit Licht, Ventilator und - leider - Moskitos. Schlief dementsprechend auch sehr unruhig, wurde auch juckreizbedingt öfters wach.
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1. Montag – Warten auf's SchatziHatte doch bis 07:30 geschlafen, dank der kurzen Nacht davor im Flugzeug. Stand auf, bekam Tee, machte Pläne, brütete vor allem über der schwierigen Frage, in diesem Moskitozimmer und überhaupt in Negombo für eine weitere Nacht zu bleiben. Dann von Uschi eine SMS erhalten, dass ihr Condor-Vogel "für 30 Minuten" in Schaja zwischengelandet war, nun noch drei (!) Stunden Wartens endlich, nachdem der Nebel weg war, wieder starten konnte, sie voraussichtlich um 12 Uhr hier ist.Spazierte daraufhin die Hauptstraße vor, auf ein frühes Mittagessen, feilte weiter an meinen Urlaubsplänen. 11 Uhr weitergezogen, kurz ins "Cottage", für alle Fälle mal gepackt. Den überraschend niedrigen Preis des Catamaran Beach Hotels hatte ich nochmal verifiziert. Uschi hatte meine SMS schon vor 11 Uhr erhalten ("hat die leichtsinnige Kuh vergessen, im
Flugzeug das Handy auszuschalten?" schoß mir - zum Glück ungerechtfertigterweise
- durch den Kopf) es kam aber nix (und zumindest um 12 Uhr war
sie auch nicht erreichbar). Ich wartete am Sunset Beach Hotel bei einem Bier auf
ihren Anruf. Dachte, zunächst nicht mal Zeit für ein Bier zu haben, dann als ich
später, als das Bier leer und ich langsam nervös war, am Flughafen anrufen lies erfuhr ich, daß ihr Flug nun erst
um 16:15 landen soll.
Die Arme!
Fuhr dann ins Zentrum von Negombo, spazierte eine
gute und zum Ende hin anstrengende Stunde umher. Am Bahnhof versuchte ich
in Erfahrung zu bringen wann die Züge a) nach Kandy und b)
nach Anuradhapura gehen. Der ältere Mann sprach schlecht Englisch und hatte wenig Ahnung,
den Zugfahrplan den er mir hingelegt hatte sagte was anderes. Um 60 R (-,50
ct) erwarb ich diesen.
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Schlenderte dann längere Zeit im Zentrum von Negombo umher, landete schließlich im Fußgänger- und Verkehrsstau einer Schule bei Schulschluß. Schließlich wieder am Strand gelandet, noch ein Bier und weiter auf mein Schatzi gewartet. Schließlich die erlösende SMS. Sie war gelandet.
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srilanka2004ww005.jpg In Negombo
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Rief
(von meinem Handy aus, für teure 2,- Euro, schlau gemacht von mir!)
Ravi (Tel.: 0777/611954)
mit seinem Tuktuk herbei, fuhr zum Flughafen und schloß Uschi endlich in die Arme.
Fuhren zum Hotel, die Tasche aufs Zimmer stellen und Begrüßung gefeiert.
Später eine kleine Runde am Strand gedreht, der Uschi recht gut gefiel. Zum
Sonnenuntergang im Sunset Beach Hotel ein kühles Bier getrunken. Dann noch
schnell bei meinem alten Quartier vorbeigeschaut. Zum Abendessen wieder im
Fish & Lobster gewesen, ich aß gleich noch mal Gericht Nummer 23 (wenn ich nur
noch wüßte wie das hieß!) Anschließend ein paar
Häuser weiter noch einen Absacker getrunken, dann ins Hotel spaziert, bald eingeschlafen.
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1. DienstagBereits um 7:00 Uhr holte uns Ravi, unser Tuktuk-Fahrer, ab. Wir fuhren Richtung Kandy. Was ich Uschi auch als unser Ziel genannt hatte.
Nach 2 Stunden Fahrtzeit in Pinawella beim dortigen
Elephant Orphanage, dem "Elefantenwaisenhaus"
einen (für Uschi freudig überraschenden) längeren Stopp gemacht. Waren rechtzeitig zur ersten
(von drei) Fütterungen der "kleinen Elefanten" dort, die nach ein paar
saftigen (Bambus?)-Zweigen Milch eingetrichtert bekamen, und das literweise.
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Anschließend auf dem Gelände nach etwas umherspaziert, den Rest der hier gehüteten Herde begutachtet. Um 11 Uhr dann wurden die Horden von Touristen und Elefanten weiter unten am Fluß gewaschen - letztere Horde natürlich nur. Sahen uns dieses "Spektakel" eine gute Zeitlang an, Uschi nutze die Gelegenheit als spätes Frühstück ein Sandwich zu essen, ich lies mir ein Bier schmecken
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srilanka2004ww016.jpg Mit der Flasche füttern
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srilanka2004ww024.jpg Eilig auf dem Weg zum Baden
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srilanka2004ww026.jpg Große Elefantenwäsche
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Weiter ging die Fahrt, nach rund einer weiteren Stunde waren wir in Kandy. Der Quartiervorschlag von Ashari fand weniger unserer Zustimmung: Das Topaz Hotel liegt doch ein wenig außerhalb, zugegeben mit einem herrlichen Blick auf Kandy und dem Majada Wewa (Kandy Lake). Aber für 100,-US$ pro Nacht? Und so weit außerhalb, daß Kandy nicht mehr zu Fuß erreichbar ist? Nein! Am Seeufer dann recht bald bei einem Guest House (dem The Lake Round) ein akzeptables Zimmer gefunden, (für 800R./ 7,- Euro) Nutzen den Nachmittag um ein wenig durch Kandy zu schlendern. In eine Art Pub (in der Dalada Vidiya) zum späten Mittagessen, das Schweinefleisch war aber recht fett, die vielgepriesene gute Küche Sri Lankas sucht man im Hochland wohl eher vergebens, war meine Befürchtung!
Vor dem Dalada Maligava (dem "Zahntempel") war ein großer Menschenauflauf, die
Ankunft eines der bedeutensten buddistischen Mönche der Insel wurde
erwartet. Als der Mann einer Limosine entstieg richteten sich auch
tausende von Augenpaaren auf diesen, ebenso wie ein paar Fernsehkameras
und viele Pressefotografen. Und auch meine kleine DigiCam.
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srilanka2004ww031.jpg Großer Menschenauflauf vor dem Dalada Maligava
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srilanka2004ww036.jpg Der Majada Wewa (Kandy Lake)
Als dieses kleine Spektakel am Abklingen war
gingen wir weiter, ans andere Ufer der Muhada Wewa und hoch in
unser bescheidenes Guesthouse.
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Um 18 Uhr wohnten wir einer einstündigen Vorführung der recht bekannten
Kandy Tänze bei
(300R/ 2,60 Euro)
In immer neuen Kostümen und Masken wurden diverse Situationen aus der Geschichte dieses schönen Landes
dargestellt, bequem mitzulesen in auf einem verteilten Zettel.
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Ein anschließender Höhepunkt waren die Feuerschlucker, die genüsslich mit der Zunge über die Flamme der Fackeln leckten, sich anschließend auch als Feuergeher profilierten.
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Im Anschluß gingen wir zügig (um der (Pauschal-) Touristenmasse mit selben Ziel voranzueilen) vor
in den Dalada Maligava, dem "Zahntempel"
(Eintritt je 200 R./ 1,70 Euro)
Mußten auch kaum warten und schon durften auch wir einen Blick auf den kunstvoll verzierten silbernen
Schrein werfen, der einen Eckzahn von Siddharta Gautama (auch als Buddha
- "der Erwachte" - bekannt) enthält.
Auch den Rest des Dalada Maligava schauten wir uns gemütlich an.
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Anschließend gleich ins nächste Hotel zum Abendessen gegangen in leicht
heruntergekommene Queens Hotel (dessen Zimmer dennoch stolze 40,-US$ kosten
würden). Doch das Essen war anders als die dreckigen Vorhänge im Speisesaal erwarten liesen recht
gut.
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1. MittwochUnser netter, betagter (hat den Führerschein seit 1956!) aber voll fitter Fahrer wartete schon mit "unserem" Kleinbus, als wir wie vereinbart unser Quartier verließen.Fuhren durch Kandy in nördlicher Richtung, passierten außerhalb ein Gebiet mit vielen moslemischen Srilankern. Weiter gings, immer der Landstraße folgend bis wir bei Dambulla halbrechts abzweigten. Um ca. 10 Uhr waren wir in Sigiriya.
Der Gneisfelsen auf dem Kassapa im 5. Jhdt. n. Chr. eine Bergfestung hatte erbauen lassen
ragt dominierend auf der hier sonst eher flachen Landschaft auf.
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srilanka2004ww060.jpg Die Sigiriya-Freseken ("Wolkenmädchen")
Der Aufstieg über die vielen Stufen und zuletzt
einer eisernen Wendeltreppe zu den bekannten Sigiriya-Freseken (die
eigentlich eher Tempera-Malereien sind) war für meine liebe
Reisebegleiterin schon etwas anstrengend. Doch der Anblick der für diese
Kultur ungewohnt erotischen Wolkenmädchen war diese kleine Strapaze wert.
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Den weiteren Aufstieg durch (wortwörtlich!) die Überreste eine Löwenmauls und über in den Fels
geschlagenen Eisensteige musste ich dann konditions- und motivationsbedingt alleine
vornehmen. Meinem Urlaubsanhängsel war der tolle Ausblick von der Kuppe der
immerhin rund 200 Meter hoch in die Landschaft ragenden Gneisfelsens diese
weitere Strapaze nicht wert, immerhin war es schon bald Mittag und die heiße
Sonne sengte ungedämpft auf ihr haariges Haupt.
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srilanka2004ww071.jpg Seinerzeitiger Pool
Der Ausblick vom Plateau war toll, die Symetrie der Gartenanlage war klar zu
erkennen und auch die Landschaft mit den Wassergärten tat ihr übriges. Von der
Festung, die Kassapa ab dem Jahre 478 dort hatte errichten lassen, waren noch Teile der
Grundmauern erhalten und ließen die Ausdehnung dieser Festung gut erkennen.
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Nach einer anschließenden Mittagspause in einem
Restaurant in Sigiriya ging unsere Fahrt weiter bis wir gegen drei Uhr in
Polonnaruwa
waren. Das von unserem Fahrer vorgeschlagene Gajaba Hotel sagte uns auch gleich zu,
das Zimmer war zwar recht klein, aber wir blieben ja eh nur eine Nacht und
waren auch nur zum Schlafen im Zimmer.
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Kaum angekommen krönten wir auf vielfachen Wunsch aller meiner Reisebegleitungen diesen Tag durch eine (mit 29,-US$ zwar nicht preiswerten aber schönen) Jeep Safari westlich von Medirigiriya. Nach einer knapp einstündigen Anfahrt passierten wir die Tore des National Parks. Einem anderen Jeep folgend - leider, denn der wirbelte doch einiges an Staub auf und verscheuchte uns womöglich auch noch die netten wilden Tiere - fuhren wir eine gute Viertelstunde bis wir in eine savannengleiche Ebene kamen. Ein See mit einer Vielzahl abgestorbener und von der Sonne hellweiß gebleichter Baumstämme war von der Natur her absolut sehenswert und natürlich die hier frei und wild lebenden Elefanten.
Zuerst passierten wir eine einzelne Kleinfamilie.
Später trafen wir (wie auch die andern Jeeps) auf die große Elefanten-Herde. Über dreißig
dieser grauen Riesen weidete auf einer großen freien Fläche. Die Viecher waren
so lieb zu warten auf dass wir uns an ihrem Anblick sattsehen konnten. Erst
dann, nach vielleicht zwanzig Minuten, zogen sie weiter um im Dickicht der Bäume
zu verschwinden.
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Bei der Weiterfahrt dann machte es plötzlich laut "Pfff", wir
hatten einen Platten. Der Reifen war aber bald gewechselt. Verließen den Park
nun schön langsam wieder. Auf der Rückfahrt nach Polonnaruwa dann erlitt unser
Jeep noch einen Getriebe- (oder Differential-) Schaden, das letzte Stück der
Fahrt setzten wir in einem TukTuk fort. Begleitet von unserem Fahrer, der das
TukTuk dann selbstverständlicher wie korrekterweise auch zahlte.
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Zum Abendessen blieben wir gleich in unserem Quartier, dem
Gajaba Hotel and Restaurant
Doch es sollte über
eine Stunde dauern ehe wir das Essen auf dem Tisch hatten. Und daran war
bestimmt nicht der zwischenzeitliche Stromausfall Schuld, das Personal nur
einfach unglaublich ineffiktiv. Was machen die nur, wenn die mal richtig viele
Gäste haben?
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1. DonnerstagAuch heute ließen wir das Frühstücken ausfallen, fuhren gleich nach dem Aufstehen gegen 8 Uhr los, zur großen Rundfahrt. Da wir so früh dran waren und der Ticketverkauf noch geschlossen war erst mal entlang der Stauseemauer runtergefahren zu der "Statue eine Weisen oder Königs" (O-Ton der Beschreibung 19. Nur eine Touristengruppe mit Führer störte dort die morgendliche Idylle, die radelten (sic! übrigens auch eine gute Idee) dann aber weiter.
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Die Potgul-Vihara
18(mit kombodschanischen Einflüssen) hatten wir dann für uns alleine.
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Dann begaben wir uns auf die interessante
Rundfahrt, begannen mit dem Parakrama Bahu 1 Palast, genauer gesagt dessen Überresten
dahinter des Königs Ratshalle 2
und Bad 3. Und auch eine Reihe "wilder" Tiere hielten sich
hier auf, allen voran eine Unzahl von Affen.
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Nach einem von uns nicht näher inspizierten Hindutempel 4 waren wir am Herzstück der ganzen Anlage, dem heiligen Bezirk 5 wo wir länger verweilten bis wir alles in Augenschein genommen hatten. Vor allen das noch gut erhaltene Thuparama-Statuenhaus 5d mit seine imposant dicken Mauern beeindruckte mich schon sehr.
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Weiter gings, vorbei an der Menik-Vihara (Edelstein-Dagoba) 8 und der
Rankot- oder Ruvanweli-Dagoba 9 (Goldener Sand) zu der geballten Ausenanlage
vom Baddbasima Prasada 11 (Versammlungshalle der
Mönche), den Lankatilaka 12
(Statuenhaus) mit ebenfalls unglaublich dicken Mauern und der Kira-Vihara 13,
der milchweißen Dagoba. Zumindest ist glaubhaft überliefert, dass diese Vihara
seinerzeit trotz ihren "nur" 24 Meter Höhe weiterhin leuchtete und von der Lehre
Buddahs kündete.
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Und gegenüber des rechts unterhalb dann liegenden kleinen Parkplatzes, an dem unser treuer Fahrer mit unserem Wagen geduldig auf uns wartete, war nach dreiminütigem Fußmarsch das das Ensemble der vier aus dem Felsen geschlagenen Buddahs des Felsentempels Gal-Vihara 14. Wobei die impossanteste Figur alleine schon wegen ihrer Größe die des liegenden Buddas ist.
Abschließend waren wir noch kurz am Tiranka-Statuenhaus 16, am Rückweg hielten wir auf meinen Wunsch hin noch kurz am (natürlich auch restaurierten) etwas versteckt liegenden Lotosbad 15 welches durch seine ausdrucksstarke Symetrie beeindruckt.
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srilanka2004ww142.jpg Das Lotosbad |
Zurück bei unserem Quartier begab sich die liebste
(und einzige) meiner Reisebegleiterinnen gleich mal auf Nahrungssuche
(d.h. ins Restaurant) während ich noch einen kurzen Blick auf das
Rest House
am Stausee warf, das anlässlich des Besuchs von Königin Elisabeth II im Jahre 1954
erbaut wurde.
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Auf dem Rückweg besuchte ich das Museum welches ich (im Gegensatz zu seinem Pendant in Anuradhapura) ausdrücklich empfehlen möchte! Von den meisten der gesehenen Ruinen, Viharas (Dagobas) etc. sind Vorher-Nachher Fotos ausgestellt, die deutlich machen, welcher enorme teils auch inhaltlicher Aufwand in den durchgeführten Restaurierungsmaßnahmen steckt. Hierbei erhält man dann auch das Gefühl, dass die 15,- US$ für die Eintrittskarte sinnvoll, weil für weitere Restaurierungen, verwendet werden.
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Trotz meiner "Verspätung" durch den Museumsabstecher stand immer noch kein Essen auf dem Tisch als auch ich dann ins Restaurant kam - hätten wir uns aufgrund der Trägheit gestern abend ja auch denken können. Nach dem Mittagessen und einem kurzen (25 minütigen) Abstecker in der Bank zum Wechseln von ein paar Reiseschecks (der bequemere Geldautomat streikte gerade) fuhren wir nun los, waren in bequemen, ereignisarmen zweieinhalb Stunden in Anuradhapura. In Anuradhapurafand unser Fahrer auch fast gleich unsere Quartier für diese Nacht, das Milano Tourist Rest . Das schöne und große Zimmer im ersten Stock war mit 1,100 (9,50 Euro) vergleichsweise preiswert, die Anlage selbst auch recht schön. Stellten schnell das Gepäck aufs Zimmer, tranken eine Erfrischung, dann machte unser ortskundiger Fahrer mit uns "noch schnell" eine kleine Sightseeing Tour, bei der wir dann ohne diesen Umstand zunächst zu realisieren fast schon des komplette Besichtigungsprogramm hatten: Beginnend mit dem Isurumuni Felsenkloster mit schon eher kitschigen Darstellungen Buddhas und seinem Relief der Leidenden. Es dämmerte nun bereits, fuhren wir noch vorbei am Kuttam Pokuna, einem schön in die Landschaft eingelassenen Zwillingsbecken, 42 bzw. 30 auf 17 Meter, 5-6 Meter tief. Anschließend im Zentrum (oder besser einem der Stadtzentren) beim Alten Busbahnhof umhergeschlendert. Auch hier Fehlanzeige für eine Gelegenheit auf einen gemütlichen Drink. Solch Infrastruktur sollte ich erst wieder an den Stränden finden. Aber für eine plötzlich in shopping Laune fallende Begleitung wiederum die Gelegenheit, ein rotes T-Shirt zu kaufen. Hurra! Auch an diesem Abend gaben wir der Bequemlichkeit halber dem Restaurant unseres heutigen Quartiers die Ehre, auch hier war das Essen in Ordnung. Und auch heute gingen wir gleich im Anschluß zu Bett und auch heute schliefen wir gleich ein.
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srilanka2004ww152.jpg Kuttam Pokuna
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1. FreitagUnd auch diese Nacht war von ein paar Pausen unterbrochen die wegen des enormen Juckreizes diverser Stiche zum aufwachen führte.Abweichend von unserer sonstigen Gepflogenheit gönnten wir uns heute aber mal die Zeit ein kleines Frühstück zu uns zu nehmen. Danach, dadurch "schon" um 08:30, fuhren wir los. Zum anfänglichen Entsetzen unseres Fahrers wollten wir nun die Rundfahrt in Anuradhapura machen, er meint, uns doch gestern schon alles gezeigt zu haben. Was auch teilweise richtig war, dennoch wollten wir ein paar Tempel noch mal und mit mehr Zeit ansehen, auch hatten wir gestern zwar einiges aber bei weitem doch nicht alles gesehen. Und schließlich ist es ja auch unser Wagen. Los gings mit der altehrwürdigen (aber sind sie das nicht alle?) Thuparama Dagoba (8), der ältesten Dagoba des alten Lanka. Anschließend waren wir wieder, diesmal aber mit mehr Zeit als gestern abend, bei der mit 110 Meter Höhe und einem Durchmesse von 180 Meter imposant-riesigen Ruvanweli-Seya-Dagoba (7). Die diese tragende quadratische Plattform (140 Meter) wird von 344 steinernen Elefanten getragen, symbolisch versteht sich. Von dem damals immerhin siebengeschossigen Lokapasada (6) (bronzenen Palast) stehen wiederum nur noch die Grundmauern. Anschließend begab ich mich auf das Gelände des "Großen Klosters", meine nette Reisebegleiterin wurde trotz ihrs sanften Wesens mangels keuscher Kleidung der Zutritt verwehrt. Dort ist der unglaublich heilige Bodhi oder Bo-Baum (5) zu sehen, der weltweit älteste dokumentierte Baum. Der Innenhof des großen Klosters beherbergt zudem einige Ableger dieses Baumes. Und einen witzigen Mülleimer.
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Auf dem weiteren Weg einen Stopp beim Anuradhapura Museum gemacht,
meine bedauernswerte Urlaubsgefährtin gezwungen, diese mit mir zu besichtigen.
Doch im Gegensatz zum Museum von Polonnaruwa gab es hier keine Dokumentation der
Restaurierungen der Dagobas etc. Lediglich die Pinkelsteine sind, da skurril,
eine Erwähnung wert.
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srilanka2004ww163.jpg Ableger des heilige Bodhi-Baumes
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srilanka2004ww167.jpg Ein Pinkelstein
Nachdem wir somit nun endlich alles gesehen hatten was wir sehen wollten
verliesen wir sogar ohne Mittagspause zu machen, aber hatten wir ja
ausnahmsweise gefrühstückt Anuradhapura und fuhren gen Süden. Auf diesem
Abstecher in das quasi "nebenan" - gelegene Mihintale verzichteten wir.
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Viertel nach eins waren wir in Dambulla, schauten uns erst mal kurz den großen Buddah an, der das neu gebaute Kulturzentrum unterhalb der Höhlentempel überragte. Dann sausten wir geschwind die 340 Höhenmeter über ein paar Stufen hoch zu den Höhlentempeln - zumindest ein Teil unserer zweiköpfigen Reisegruppe, der dann die herrliche Aussicht ins umgebende Tal geniesend auf den Rest wartete.
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srilanka2004ww171.jpg Großer Buddah, Kulturzentrum
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srilanka2004ww176.jpg Ja nicht an der Sohle kitzeln
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Die Höhlentempel von Dambulla
waren dann
auch diesen 20 minütigen Aufstieg wert, am beeindruckensten die zweite
Höhle, die Maharaja-Lena (Höhle der
großen Könige), die auf 48 Meter Länge Aberdutzende von Buddah-Statuen
enthält.
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srilanka2004ww184.jpg Ordendlich gekleidet
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srilanka2004ww187.jpg Unser lieber Fahrer
Anschließend zwei Kilometer weiter eine kleine Pause eingelegt und was
getrunken. Dann ging dieser ebenso interessante wie kompakte Dreitagesausflug in
seine letzte Runde, wir fuhren zurück nach Kandy.
Unserem Fahrer
gaben wir noch ein großzügiges Trinkgeld (über das er sich so freute, dass er
morgen statt seinem freien Tag zu haben doch wieder für uns fuhr) er hatte und
die drei Kulturtage gut und sicher durch Land chauffiert.
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Bei unserem nachmittäglichen Rundgang in Kandy vor drei Tagen waren
wir auf ein erfrischendes Lion Lager ins Hotel Victory gekommen,
meine stets neugierige Begleiterin hatte sich dort gleich mal die Zimmer zeigen
lassen. Und in ebendiesem Hotel Victory (nicht Victoria) quartierten wir uns nun
ein. (Statt in das doch sehr einfache Hotel, das unser Fahrer uns gezeigt hatte). |
Das Zimmer war sehr nett, noch dazu mit 610 R (5,25 Euro) das preiswerteste des ganzen Urlaubs! Nach einer erfrischenden Dusche liesen wir diesen erneut schönen Tag ausklingen, und uns kalte Getränke aufs Zimmer bringen. Auch zum Abendessen blieben wir bequemerweise gleich in unserem Hotel, das Essen war auch sehr gut und deutlich teuerer als das Zimmer, was aber am enorm günstigen Quartierpreis lag.
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1. SamstagHeute gings um 8:00 Uhr los, zu unserer freudigen Überraschung hatte unsere Fahrer keinen Kollegen geschickt sondern war selbst gekommen. Verliesen Kandy diesmal in südlicher Richtung, die Universität passierend. Und schon kurz hinter Peradeniya, bei Gampola schraubte sich die Straße immer höher in der Berglandschaft in der neben Reisfeldern eine Unzahl von Teeplantagen dominieren. Mit jeder Kurve gab es immer neue, schöne und teils auch sehr imposante Blicke.Bei einer dieser Teeplantagen hielten wir dann an, in einer zum Glück nicht ausufernd langen Besichtigung liesen wir uns die Verarbeitungsschritte der Teeherstellung zeigen, zuletzt eine Tasse Tee servieren. Und kauften auch ein paar Päckchen für daheim. Und ich mir ein Teesieb, das ich noch viele Jahre lang verwenden sollte.
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srilanka2004ww194.jpg Unmengen an Tee
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Weiter ging diese schöne Fahrt, die Straße
schraubte sich nun hoch bis zum Ramboda Paß (1884 m üNN). Hinunter nach
Ramboda, zur rechten Seite ein paar nette Blícke auf den Kalmale
Stausee.
Nach Ramboda dann vorbei an den (in der
Trockenzeit mickrig wirkenden) Ramboda Falls. Und es ging wieder hinauf bis wir nach
einer weiteren halben Stunde oben in Nuwara
Eliya waren, 1900 Meter hoch
gelegen.
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In Nuwara
Eliya erst mal zum ersten Essen des Tages in ein Restaurant gehockt, das
Milano. Die Portionen dort waren riesig, wir schafften trotz Hunger gerade mal
die Hälfte dieser Unmengen.
Schlenderten anschließend ein wenig durchs Zentrum
von Nuwara Eliya bis schließlich zwei Paar Badelatschen erstanden waren.
Daß im 1900 Meter Hochland Badeschlappen verkauft werden entzieht sich zwar meiner
Nachvollziehbarkeit, aber was soll's?
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srilanka2004ww215.jpg Im alkoholfreien Restaurant
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Der Rückweg nach Kandy führte uns über Dimbula vorbei an den Devon Falls und dem St. Claire Falls. Ärgerlich das ab jetzt der Speicher meiner Digicam voll war, der Reserve Chip im Hotel auf bessere Zeiten wartete. Wieder vorbei an endlosen Teeplantagen gelegentlich von kleineren Reisfeldern durchsetzt ging es weiter bis Nowalapitiya. Die Strecke von dort nach Gampola war auch noch schön, dann jedoch hatten wir die Berge endgültig verlassen, steuerten erneut Peradeniya durchquerend auf Kandy zu. Mein Wunsch nach einem kühlen Bier blieb mir aber wie schon Mittag auch nun verwehrt, wegen des heutigen buddistischen Feiertages (vollmondtechnisch gesehen) war heute jedweder Alkoholausschank untersagt. Doch im Hotel dann (nach netter Frage beim Chef) machte der Roomservice eine kleine Ausnahme - sehr zur Verblüffung meiner Zimmergenossin. Nach dieser Stärkung und einer ebenso erfrischenden Dusche verliesen wir das Hotel. In einem Internet Cafe gleich ums Eck brannte ich erst mal alle bis jetzt gemachten Fotos auf eine CD um wieder Platz auf der Kamera zu haben. Uschi schrieb derweilen eine Email an ihre und unsere Freunde ins immer noch schneebedeckte München. Anschließend gleich gegenüber in einen buddistischen Tempel gegangen, war möglicherweise die Skanda- oder de Kataragama-Devale. Wo wir unter ortskundiger Führung eine gute Viertelstunde verweilten, den Priestern und Gläubigen bei ihrem rituellen Handlungen und Gebeten zusahen und -hörten.
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Da die umliegenden Geschäfte nun, es war nach Sonnenuntergang, zudem ja buddistischer Feiertag, geschlossen hatten wieder zurück ins Hotel gegangen. Und dort auch später wieder zu Abend gegessen, ich wählte das gute Rind-Curry das ich gestern hatte gleich nochmal. Dann auch heute wieder früh zu Bett gegangen, bald geschlafen. Pünktlich um 07:30 war unser bisheriger Fahrer am Hotel, hatte nach zehn Minuten auch Ersatz beschafft (denn sein Chef hätte für die folgenden Tage zu viel Geld verlangt). Und "schon" 08:20 fuhren wir los, so lange hatten die Preisverhandlungen mit dem neuen Fahrer gedauert. Sein Freund begleitete uns ebenso, was uns aber nichts kosten sollte, wie dieser meinte. Und dann auch wirklich nichts kostete (siehe Montag Mittag). 1. SonntagVerliesen Kandy diesmal in östlicher Richtung (hatten damit alle vier Himmelrichtungen durch) Nach einer langen Stunde dann waren wir am ersten Zwischenziel des heutigen Tages, dem Victoria Staudamm. Dieser wurde mit rund 9 Mio Euro Baukosten Mitte der 80er von Großbritanien gestiftet, mit 122 Meter Höhe und 520 Meter Länge ist er auch heute noch einer der größten Staudämme der Welt!
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Nach dieser längeren Pause fuhren wir weiter, immer höher ins Bergland hinauf, drüben in 18 Spitzkurven runter
über Hasalaka bis zur Raja Vihara
bei Mahiyangana.
Der Mittagshitze trotzend schauten wir beide und diese Tempelanlage an.
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Die weitere Fahrt über Karamatiya und Taldena
und Badulla zog sich: Bis Taldana wars noch flott durch
die Ebene gegangen, ab dann wieder hoch in die Berge, erneut gesäumt von vielen Teeplantagen und Reisfeldern.
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srilanka2004ww254.jpg Pause im Ella Rest House
Von Badulla sahen wir nichts, fuhren gleich
weiter, wollten erst die herrliche 360o Panorama-Aussicht vom
Gipfel des Namunukula (2036) bewundern. Doch
dadurch wurde trotz 2½ stündiger Rumfahrerei nichts: |
Zum östlichen Ortsausgang von Badulla gelangend waren wir 14:00 Uhr an einer mit dem Schild "Spring Valley Plantage" wohl eindeutigst gekennzeichneten Abzweigung gelangt. Bei welcher es, so steht es in meinem Reiseführer geschrieben, nach rechts gehen sollte. Ich forderte den Fahrer auf, dieser Abzweigung zu folgen. Als diese geballte Ladung an Inkompetenz aber erwiderte, zum Namunokula gehe es geradeaus und er würde sich hier auskennen war ich leider noch so gutgläubig dies für bare Münze zu nehmen. So fingen wir also an, in der Nähe aber doch so fern des Namunakula die Berge über Metigahatenna hinaufzukurven. Als es dann nach geraumer Fahrtzeit, wieder bergabging wurde ich schon skeptisch, fragte nach warum wir denn wieder runterfahren wo ich doch doch zum Berg rauf will. Der Weg stimme schon, entgegnete mir diese Ausgeburt an Größenwahn. Und dann find der Beifahrer auch noch an, nach dem Weg zu fragen! Ich sah meine Befürchtungen, bestätigt, dass unserer Lenkraddreher sich hier definitiv nicht auskennt. Und uns die Zeit davon läuft. Weiter und weiter kurvten wir durch die an sich schöne Landschaft, deren schönen Anblick ich jedoch nicht genießen konnte, die Unverfrorenheit der Behauptung sich auszukennen und den falschen Weg anzuschlagen obwohl ein riesengroßes Schild den richtigen Weg wies ärgerte mich maßlos, schmiß dieser Idiot doch meine Pläne des restlichen Tages über den Haufen: Ein schöner Besichtigungsstopp in Badulla gefolgt von schönen 50km Fahrt rüber nach Nuwara Eliya. Als wir im Ort Namunukula wendeten war offensichtlich, dass unsere Niete am Lenker falsch gefahren war, weitere Ausreden waren ja dadurch nicht möglich. Ich lies ihn dann mit unserem Bus die extrem schmalen Sträßchen zwischen den Teeplantagen erklimmen, in der Hoffnung auf diesen unorthodoxen Weg von der Südseite her den Berggipfel doch noch zu erklimmen. Vorbei an Teefeldern und uns etwas ungläubig ansehende Einheimische versuchten wir unser Glück. Schließlich lies ich dieses enervierende Stochern im Heuhaufen abbrechen, wir fuhren weiter über den Ort Namunukula bis nach Ella. Dort im Ella Rest House auf eine kleine halbe Stunde in die schöne Gartenanlage gesetzt. Überlegten kurz den Tag hier zu beenden, doch im Hinblick auf unsere morgigen Pläne wollten wir dann doch weiter es war 17:00 Uhr. Die zweistündige Fahrt von Ella nach Nuwara Eliya verging dann auch noch irgendwie, schade, dass diese von mir eigentlich als landschaftliches Bonment geplante Strecke nun eher zu einem Zeitabsitzen degradiert wurde, aber die langsam hereinbrechende Dämmerung machte die diversen schönen Aussichten farblich wie die von dem Licht her halt weniger sehenswert. Im Geiste bedankte ich mich hierfür in aller Ausgiebigkeit bei unserem Fahrzeug- und Nerven-der-Gäste-Schinder.
In Nuwara Eliya zuerst ein Guesthouse
mit Kaminzimmern ansteuern wollen. Als wir erkannten wie weit außerhalb
dieser liegt brachen wir aber ab, nahmen stattdessen ein nettes Zimmer im
leicht heruntergekommenen Hotel Milano. Die
Frage unseres Ver-Fahrers, wo sein Kumpel und er denn schlafen würden,
stieß bei mir auf Unverständnis. Schließlich war ein eh nicht billiger und
auf die Unfähigkeiten des Nachmittags bezogen ein wohl deutlich
überteuerter Pauschalpreis vereinbart worden, der alle Spesen (wie auch
den Diesel) abdeckt. "Weis ich nicht" antwortete ich freundlich die
Schultern zuckend. Und meinte noch, dass es morgen früh 07:00 Uhr
weitergeht. Solln's doch im Bus schlafen die Wichtel! Oder an Kopfstand
machen!
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Spazierten in Nuwara Eliya dann erst mal rum, in einer ziemlichen Boaz'n einen kurzen Arrak getrunken, hierbei gleich mal schnell abgecheckt was ein one way Transport morgen nachmittag bis ans Meer bei Galle denn kosten würde. Die Leute in der Kneipe waren durch die Bank durch hilfsbereit, nett, aufgeschlossen, neugierig und ... blau. Abendessen wollten wir erst im Restaurant neben dem Milano, doch von
den vielen Gerichten der Karte gab es kaum noch was, zudem war der
Gesamteindruck etwas schmuddelig. Also gewechselt.
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2. MontagBereits um 07:45 fuhren wir los, waren nach einer Stunde fahrt durch die noch verschlafenen Dörfer hinauf in das Naturschutzgebiet Horton Plains um 08:20 am Eingang, lösten zwei Tickets (zu je 16,50 US$) und wanderten los.Durch das Hochland und später einen steinigen Weg mit schwul-rosa farbenen Felsen gelangten wir erst mal, als Vorschuß sozusagend, ans Little World's End von dem aus sich schon ein herrlicher Blick runter ins Tal und bis zum zu erahnenden Indischen Ozean ergab.
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Von dort einen Trampelpfad entlang des Berggrats genommen der mehrfach
weitere schöne Anblick ins Tal ermöglichte wie auch einen schönen
seitlichen Anblick der kleinen Felsplattform, die als (Big) Worlds End das
Ziel unseres Spaziergangs darstellte.
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Und der Ausblick vom (Big) World's End hinunter in die schroffe, 1300 Meter senkrecht abfallende Landschaft war tatsächlich atemberaubend. Wir verweilten eine kleine halbe Stunde hier waren (von der frühen Uhrzeit begünstet) auch weitgehend alleine, genossen die schöne, weite Aussicht auf die gesamte von hier aus sichtbare südliche Tiefebene von Sri Lanka. Und auch heute überraschte meine Liebste (und einzigste) Reisebegleiterin mich (und letztlich wohl auch sich selbst) durch eine freiwillige weitere Wanderung entlang des Rundwegs die deutlich länger war als der direkte Rückweg. Kompliment!
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Durch das steppengleiche Hochland führte uns der
Weg entlang eines kleinen Flusslaufs schließlich bis in die Höhe der
Baker's Falls.
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Alleine turnte ich schnell mal einem trockenen Flussbett folgend
runter an den Fuße des Wasserfalls, ergötzte mich kurz an dessen Anblick
um dann den selben Weg wieder raufzulaufen.
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Dasselbe noch ein Stückchen weiter oben, dieser Weg führte mich zu dem Zwischenbecken auf knapp halber Höhe der Baker's Falls.
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Der weitere Rückweg zog sich noch ein wenig, schließlich erreichten wir
wieder die Einlassstation, an der gerade mehrere Schulklassen sich auf den
Weg zum Worlds End machten. Ein Glück dass wir das alles quasi für uns
alleine hatten und somit genießen konnten!
Ließen uns auf einer Rastbank nieder, zu unserer angenehmen Verblüffung
gab es sogar Getränke hier. Und Gebäck, die Zuckerstange hatte es Uschi
sichtlich angetan.
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In Nuwara Eliya den restlichen Tag gemütlich abgehangen, denn
die 7000R (60,- Euro) für einen privaten
Transfer runter ans Meer in die Nähe von Galle war uns weder das
Geld noch die damit verbundene Hektik einer noch heutigen Weiterreise wert. Bis dato
hatten wir in äußerst dicht gepackten langen Urlaubstagen wirklich von
Kultur und nun auch Natur gesehen und schwenkten nun langsam über zum
letzten Drittel, dem Relaxen!
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Nach einem kleinem Mittagessen in Milano (diesmal wieder im weniger hübschen Erdgeschoß) auf ein Bier ins Lions Pub geschaut, von irgendwelchen am Or tsrand gelegenen Hotelbars wohl die einzige Möglichkeit hier in Nuwara Eliya mal ein gemütliches Bier zu trinken (zudem es im Milano ja keinen Alkohol gibt). Anschließend erneut einen Einkaufsbummel gemacht diesmal auch durch den Markt schlendert. Ehe wir uns dann "Abendfein" machten, sind wir noch auf eine weiteres Lion Lager ins Lions Pub gegangen.
Zum Abendessen (erneut wie gestern) ins Milano gegangen, auch heute von
dem Essen nicht enttäuscht worden. Und als letzten Absacker ein dritter
Besuch im Lions Pub, die Zeit langte gerade noch auf ein Bier ehe dort um
22:00 Uhr die Tresen (wie auch die Gehsteige in Nuwara Eliya) hochgeklappt
wurden. Also auch wieder um diese christliche Zeit zu Bett gegangen und
schnell eingeschlafen.
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2. Dienstag
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Standen morgens um 07:00 Uhr am Busbahnhof, doch dass von hier ein Bus
nach Galle fahren sollte entpuppte sich als Falschinformation. Also
kurzerhand in den auch 07:30 Uhr abfahrenden Bus nach Matara gehockt. Hatten
mit unserem Gepäck und dem zweier anderer die gesamten hintersten fünf
Plätze belegt. Nur zu gern zahlte ich auch für die Plätze den Fahrpreis
(um 220R./ 2,- Euro) hatten wir zwei somit zusammen drei freie Plätze
(und das Gepäck neben uns). Diesen Platzkomfort zahlte sich auf der
immerhin siebenstündigen, nur von einer kürzeren Pause unterbrochenen
Fahrt nach Matara aus. Während andere schon nicht mehr richtig sitzen
konnten hatten wir in immer neues Verschlingen unserer vor allem anderer
Extremitäten ausreichend Variationsmöglichkeiten, unserer Gliedmaßen diese
Fahrt nicht zu eintönig werden zu lassen...
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Und auch für uns war die Fahrt nicht eintönig, anfangs noch mal die schönen Blicke in die Berglandschaft, später die weiten Ebenen des Südens. Unterlegt von Techno Sound meines hinreißenden MP3 Players. Schön! Die Weiterfahrt von Matara nach Unawatuna (5 km vor Galle) traten wir auch gleich an, schon das erste TukTuk war zu dem günstigen Preis (zu 850R./ 7,30 Euro) "gekauft" und nach einer knappen weiteren Stunde war es dann soweit, wir waren in Unawatuna am Meer (15:30). Das Zimmer (Nr.4) des Banana Garden war soweit auch ok, gleichwohl sollten wir morgen in den dann freiwerdenden Bungalow wechseln. Spazierten dann den bei Flut allerdings kaum vorhandenen Strand entlang, eine Welle durchnässte nicht nur uns sondern auch Geldbeutel und Kamera.
Weiterspaziert, weiter hinten in einer Strandkneipe mit Kugelbauch-Ober
ein spätes kleines Mittagessen und ein Bier munden lassen.
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In der Tauchschule nebenan gleich für morgen früh für einen Tauchgang angemeldet. Ließen dann den Abend gemütlich an diesem leider schmalen sonst aber auch durch die starke Krümmung recht netten Strand ausklingen. Zum Abendessen gingen wir (barfuß und in Shorts - Zeit ist's worden in dem Urlaub auch das mal genießen zu können) wieder den Strand entlang kehrten diesmal nebenan ein im Lucky Tuna. Das Essen war recht gut. Dann den schönen Strand entlang heimgeschlendert, das Meer war (gerade hier in der Bucht) unglaublich warm, bestimmt 28o.
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2. MittwochIn der Früh erst mal das Quartier gewechselt, statt des etwas engen Zimmers 4 in den um (50% teureren) Bungalow nebenan gewechselt, alleine die große und eigene Terrasse war das schon wert!Und heute war's dann wieder mal soweit, ich sah mir Sri Lanka von unten an indem ich zum Tauchen ging. Um 10:00 Uhr fuhr das Boot der Tauchler des Unawatuna Diving Center ab, brachte unsere vierköpfige Gruppe raus zu einem Wrack. Ich hatte nur 4 Kilo Blei mitgenommen, kam gerade eben mit viel Ausatmen runter, konnte unten dafür den ganzen Tauchgang mit der Lunge tarieren, bemötigte die Tarierweste gar nicht. Das Wrack liegt in einer gut erreichbaren Tief zwischen 25 und 18 Metern; es selbst gibt jedoch nicht so viel her. Schön jedoch waren die vielen Fischschwärme, die sich permanent an dieser Stelle aufhielten. Auch eine kleinere Muräne und einen kleineren, einzelnen (seltsam) Thunfisch gab's zu sehen. Nach gut 45 Minuten (hatte dennoch über 25% Luft im Tank, aber ich verschnauf unter Wasser auch nicht viel) gings dann wieder hoch, mit einem Sicherheits-Dekostopp. Auf der Rückfahrt noch mal das Fort von Galle aus der Ferne bewundern können. In der Tauchbasis gabs dann Tee und Gebäck, ich verweilte noch etwas.
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Anschließend gingen wir Mittagessen, Nachmittag fuhren wir dann rüber nach Hikkaduwa, reservierten uns an diesem schönen und doch gänzlich anderem Strand für Freitag ein Zimmer, ich knipste gleich mal ein paar Fotos von Hikkaduwa:
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Am Rückweg in Galle einen Stopp gemacht, spazierten ins Fort rein. Am Ufer dann war anscheinend gerade Schwimmunterricht, die Kinder waren schon von weitem zu hören. Anschließend im Ortszentrum einen Maestro-willigen Geldautomaten gefunden, der Bequemlichkeit halber hier Geld abgehoben, denn sonst hätte einer von uns beiden morgen zu den eh kurzen Banköffnungszeiten noch mal herfahren und sich der langwierigen Prozedur des Reisechecks-Einlösens unterwerfen müssen. Lieber daheim dann die nicht verbrauchten Reiseschecks zurückgeben. Oder gleich für die nächste Fernreise aufheben.
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Zurück nach Unawatuna gefahren. Abendessen wieder im Lucky Tuna. Dann zurückgeschlendert. Ich holte mir in unserem Guest House noch ein Bier ratschte mit einem Pärchen aus Koblenz während meine Reisebegleitung derweilen von der Terrasse unseres Bungalows aus dem Chef des Restaurants nebenan belästigte. Schließlich hatte sie Erbarmen und entlies den armen Menschen in seinem jetzt erst recht wohlverdienten Feierabend. Auch wir gingen bald zu Bett, schliefen wie immer gleich ein.
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2. Donnerstag
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srilanka2004ww341.jpg Is des Faulenzen scheeeee!!
In der Früh so gegen 09:00 Uhr als erstes gleich
mal aus dem Bungalow raus auf die Terrasse gegangen, dann hüpfte ich
runter ins warme Meer - welch ein Genuß!
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Nach einem ausgiebigen Frühstück dann den Rest des heutigen Tages faul auf zwei Liegen vor unserem feudalen Bungalow zugebracht. Nachmittag bewölkte sich der Himmel, was angesichts der intensiven Sonnenstrahlung des vormittags unserer Haut ganz gut tat. Spätnachmittag als die Flut den eh sehr schmalen Strand fest im ihrer Hand hatte spazierten wir im (teils im warmen jetzt aber unruhigen) Wasser den Strand entlang. Weiter hinten dann einen leckeren Cocktail geschlürft. Die letzten Sonnenstrahlen auf der Terrasse unseres Bungalows hinter den Wolken verschwinden sehen. Zum Abendessen waren wir in dem Restaurant gleich nebenan hatten ein Tischchen direkt am Meer. Und einen äußerst lecker zubereiteten Black Snapper, der uns beiden (!) sehr mundete, das beste Abendessen des Urlaubs!
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Auch heute anschließend den Strand langspaziert,
gerade noch eine offene Strandkneipe für einen letzten Absacker gefunden,
immerhin war es schon kurz vor 24°°, so lange waren wir den ganzen
bisherigen Urlaub nicht auf gewesen! Damit endete auch dieser erholsame
und wohl schönste Badetag des Urlaubs.
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2. Freitag
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srilanka2004ww345.jpg Herrliches Frühstück
Auch heute wieder in unserem Quartier, dem Banana Garden gefrühstückt. Dann
noch die Sonne genossen ehe wir mittag unsere Zeche der letzten drei Tage
beglichen. Fuhren rüber nach Hikkaduwa wo
wir vorgestern im Hansa
Surf Hotel für heute eines der drei Zimmer im auch am dortigen Strand
seltenen zweiten Stock reserviert hatten, mit einer kleinen Terasse zum Meer. |
Den Nachmittag verbrachten wir ein paar Meter weiter vor dem Drunken Monkey, Uschi lies sich eine recht leckere Suppe bringen, wir genossen (im Halbschatten liegend) die Sonne, die Weite des Strandes, das Meer. Am frühen Abend zog es dann zu, der Strand und der Himmel bekamen eine ganz unwirkliche gelbe Farbe, vielleicht eine Mischung aus dem von Europa bekannten Hagel-Gelb der Wolken mit dem Gelb des Sandes und der abendlichen Sonne.
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srilanka2004ww349.jpg Kein Farbstich, das war wirklich so gelblich!
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Später kam dann das Gewitter, zog
auch langsam bis zu uns, es kübelte vom Himmel, wir genossen dieses
Naturschauspiel von unserer kleinen Terasse aus, hatte von da ja einen echt
guten Blick über den Strand und in den gelb-schwarzen Himmel.
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Zum Abendessen gingen wir gleich nach nebenan ins Drunken Monkey. Doch im Gegensatz zu der guten Suppe vom Nachmittag war das Abendessen eine volle Enttäuschung, die beiden Gerichte die Uschi und ich hatte schmeckten .. nach nichts. Als ob der Koch sämtliche Gewürze schlicht vergessen hätte. Wir liesen beide jeweils die Hälfte stehen. Gingen dann noch auf einen Absacker in die Kneipe gleich links von unserem Quartier. Doch hier war nicht viel los. Ob es später mehr wurde fanden wir nicht mehr raus, auch wenn die Musik bis drei Uhr morgen bis in unser Zimmer hochdröhnte, denn nach einem Arrak verliesen wir bereits wieder diese Bar, gingen zu Bett.
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2. Samstag – Badetag in Hikkaduwa
Nach einem ganz guten Frühstück bei unserem Quartier
verbrachten heute einen schönen, langen und faulen Strandtag auf den Liegen vor
dem Blue Moon. Mittag auch dort eine Kleinigkeit gegessen, ich bestellte mir dann das
Nationalgericht für den Abend vor.
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Am Spätnachmittag
spazierten wir die Straße lang, wollten ein wenig bummeln, suchten auch kurz ein
Internet-Cafe auf. Nur bei dem Versuch Uschis Rückflugticket zu reconfirmen
scheiterten wir, war schon zu spät, das Büro von Thomas Cook telefonisch nicht
mehr erreichbar. |
Weiter hinten in Hikkaduwa dann am Strand einen gemütlichen Absacker getrunken, sahen daß dort weiter hinten die eher großen Hotels waren, in unserem östlicher gelegenem Abschnitt war Hikkaduwa nämlich gar nicht so schrecklich von Pauschal-Touristen verseucht wie es im Reiseführer geschrieben stand. Abends zu Fuß über den Strand und ganz ohne Schuhe
zum Blue Moon gegangen, gerade Uschi genoß dieses Erlebnis, ist echt toll, wenn
man abends so leichtfüßig dahinspazieren kann! 2. Sonntag - Wechsel nach NegomboNach dem Frühstück noch für zwei Stunden an den Strand gelegt, dann gingen wir hoch in unser schönes Zimmer, packten mal wieder und zogen - zum letzten Mal in diesem Urlaub - um.
Unser Privat-Bus wartete schon, diesmal
das luxuriöseste Exemplar unserer Reise, ein Kleinbus mit zwei Chef-Sesseln
für uns zwei Passagiere. Sogar mit Air-Condition. Fuhren los, brauchten
insgesamt rund 3½ Stunden, bis wir halb fünf in Negombo ankamen - alleine die
Durchfahrt durch Columbo hatte über 1½ Stunden gedauert!
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Quartierte uns erneut im Catameran Beach Hotel ein, spazierten am Strand entlang, setzten uns dann auf die Terasse von Sunset Beach Hotel, tranken was, ich aß einen Salat (lächerlich) und einen Seafood Cocktail (gut). Zumindest dann, als der auch heute hier wieder unglaublich unaufmerksdame Service es tatsächlich geregelt gekam, uns zu bedienen. Nach dem Sonnenuntergang gab ich noch schnell die ausgeliehene Karte von Sri Lanka im Sea View Cottage nebenan zurück. Dann spazierte wir zurück zu unserem Hotel.
Zum Abendessen auch heute wieder hinterspaziert in das
Fisch&Lobster im Oasis Beach Resort, ich aß gleich nochmal das Srilankanische Nationalgericht. Das auch heute
hier wieder vorzüglich schmeckte, erneut eine große Portion war. |
Auf einen Absacker-Arrak nebenan gegangen, dann spazierte wir durch die milde Abendluft zurück zu unserem Hotel. Nachdem wir den "Wach"mann am Eingang hatten wecken können öffnete dieser auch die Tore und wir konnten auf unser Zimmer gehen.
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Heimflug-MontagIn der Früh dann doch aufs Frühstück verzichtet, die waren uns zu lahmarschig, wir nun doch etwas nervös, den Flug nicht rechtzeitig zu erreichen, gerade falls überbucht sein sollte, sollte man nicht als letzter antanzen. Und der Rest der Thomas-Cook Gäste besteht ja wohl fast ausnahmslos aus Pauschalreisenden, die von ihren jeweiligen Hotel teils schon 5 Uhr morgens abgeholt worden waren, um ja überpünktlich zu sein. Mit einem TukTuk die Viertelstunde zum Flughafen gefahren, angestellt, wir waren auch tatsächlich mit die letzten in der Schlange, nach uns stellte sich kaum noch wer an. Daß wir (trotz früher Uhrzeit) mit als letzte Eincheckten hatte dann den Nachteil, daß wir nicht nebeneinander sitzen konnten. Doch an Bord dann doch noch Glück gehabt, Uschis Sitznachbar war ebenfalls von seiner Frau getrennt, kaum waren wir in der Luft da tauschten wir die Plätze, Uschi und ich hatten somit einen schönen Zweier-Platz. Der Flug verging ansonsten ganz gut, auch das Essen war ganz gut. Und die gezeigten Filme ebenso. Zur Halbzeit machten wir dann einen Stopp in Schiara, um Passagiere nach Brüssel aus- und solche von Goa zusteigen zu lassen. Ganz schön lästig! Landeten pünktlich kurz nach 19°° in München. Und damit war er vorbei, unser schöner Urlaub in Sri Lanka.
| Technische Hinweise: Von den ursprünglich weit über 400 Fotos habe ich erst mal unscharfe und doppelte Aufnahmen ersatzlos gelöscht. Die verbleibenden 369 Fotos sind in unverändertem Originalzustand (1.2 MegaPixel) im Unterverzeichnis ./orgpics (gesamt 103 MegaByte) - nur CD-Version Danach traf ich eine Auswahl von 139 Fotos. Diese habe ich automatisiert ich auf 1280x960 Pixel (1,2 MegaPixel) verkleinert (gesamt 39 MegaByte). Davon habe ich diese Übersicht erstellt, durch Anklicken eines der kleinen Voranschaubilder hier erscheint das Bild in 1024 x 768 Pixel. Auf das mit rechter Maustaste klicken, im sich öffnenden Popup Menu "Speichern unter ..." wählen. Und schon habt Ihr das das Bild in 1280x960 Pixel (entspricht. 1,2 MegaPixel) auf Eurer Festplatte. Diese Größe genügt auch für normal große Papierabzüge (9x13 und 10x15 cm).
| Weiterführende LinksFundstellen (Ich bitte um Beachtung meines Haftungsausschlusses, siehe mein Impressum)Hotels
Impressum
Letzte Änderung: 03.01.2010
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